Futsal-Bundesliga - FC Liria vs Beton Boys München

Futsal-Bundesliga - FC Liria vs Beton Boys München

Der FC Liria verlor am letzten Spieltag der Hauptrunde der Futsal-Bundesliga gegen die Beton Boys aus München mit 4:7 und blieb damit im fünften Spiel hintereinander sieglos. Die Bayern dagegen konnten durch den Sieg gegen die Neuköllner nicht nur die ersten Auswärtspunkte holen, sondern im Finish noch dem Relegationsplatz entrinnen.

Gästetrainer Krajinovic Ilija war sichtlich erleichtert über den Sieg und „glücklich über etwas Besonderes, das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt“. Dagegen haderte Lirias Trainer Schatalin mit der Chancenverwertung seines Teams, „die in den letzten drei, vier Spielen schon mangelhaft“ gewesen sei.

Schon nach zwei Spielminuten bogen die Gäste auf die Siegerstraße ein, als Skoro nach einer Ecke die Führung erzielte, denn von nun an rannten die Berliner immer einem Rückstand hinterher. In einer Phase in der beide Teams um Spielkontrolle bemüht waren, gelang Demonjic das 2:0 (8.), dem postwendend der Anschluss durch Ivony Smith folgte. Weil dessen Bruder Keanu anschließend eine Überzahlsituation nicht sauber ausspielte und auch Katana seine Chance nicht verwertete, blieben Möglichkeiten zum Ausgleich ungenutzt. In der 12. Spielminute konnte der diesmal von Beginn an das Neuköllner Tor hütende Krolo noch bravourös gegen Jahic retten, kurz danach war er aber gegen Vicic machtlos. Als Schulz nach einem Solo kurz vor dem Strafraum rüde von Demonjic gelegt wurde, sah der Münchener Gelb-Rot (16.) und Liria hatte zwei Minuten Zeit in Überzahl das Ergebnis zu korrigieren. Aber Pustekuchen, nicht Liria kam zum Torerfolg, sondern zunächst die Gäste, die in Unterzahl sogar auf 4:1 erhöhen konnten. Nur eine Minute später stellte Rexhepi mit einem Gewaltschuss den alten Abstand wieder her.

Zu Beginn der 2. Halbzeit brannte es wieder lichterloh vor dem Gehäuse der Berliner, ehe die Neuköllner Druck aufbauen konnten, aber reihenweise Chancen vergaben. Lirias Torhüter Göde, der nun für Krolo im Kasten der Neuköllner stand, schaltete sich immer wieder in den Angriff ein. Aber oft kam der letzte Pass zu ungenau. In der 31. Spielminute fiel dann endlich der Anschlusstreffer durch Katana. Dann ging es in einem flotten Spiel immer wieder hin und her. Jahic stellte den alten Abstand wieder her (33.), Konrad traf zum erneuten Anschluss (34.) und Vicic stellte nach Ballverlust von Göde den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (35.). Artistisch dann die Einlage von Keanu Smith, der beim Torschuss waagerecht in der Luft lag, der Ball aber knapp über die Querlatte zischte. Die Beton Boys jetzt fast nur noch in der Defensive, retteten nicht nur den Vorsprung über die Zeit, sondern setzten zehn Sekunden vor dem Ende noch den Schlusspunkt zum 7:4. 

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